Foto Zentrum Hochsensibel Coaching Hamburg, Wendland, Online

Hochsensibel
in Führung

Hochsensibel als Führungskraft

Viel wahrzunehmen ist eine Stärke.
Sich darin selbst zu führen, entscheidet, was daraus wird.

Du bekommst mehr mit, als andere vielleicht ahnen.

Du merkst früh, wenn sich etwas verändert. Du hörst Zwischentöne, erkennst Spannungen und bemerkst oft schon während eines Gesprächs, was nicht ausgesprochen wird.

Du siehst Zusammenhänge, denkst Auswirkungen voraus und hast nicht nur die Aufgabe im Blick, sondern auch die Menschen, die sie umsetzen sollen.
Das kann in Führung eine große Stärke sein.

Denn während andere noch auf das reagieren, was offensichtlich wird, hast du häufig längst registriert, dass etwas in Bewegung ist.

Doch viel wahrzunehmen bedeutet noch nicht, sich selbst darin führen zu können.

Denn mit jeder Information, die du aufnimmst, geschieht auch etwas in dir.
Und genau dort wird es interessant.

Box Coaching Hamburg

Was machst du mit dem,
was du wahrnimmst?

Du hast eine Entscheidung getroffen. Sachlich ist sie richtig. Im Meeting bemerkst du trotzdem, dass jemand nicht mitgeht.
Was geschieht danach in dir?

Du merkst, dass ein Mitarbeiter überfordert ist, obwohl er selbst sagt, dass alles in Ordnung ist.
Kannst du das stehen lassen?

Du nimmst Spannung zwischen zwei Menschen wahr, obwohl keiner von beiden sie anspricht.
Wessen Aufgabe wird sie in diesem Moment für dich?

Jemand reagiert enttäuscht auf eine Entscheidung von dir.
Bleibt seine Enttäuschung bei ihm oder beginnt sie, deine Entscheidung zu beeinflussen?

Vielleicht nennst du es
Verantwortungsbewusstsein.

Deine Wahrnehmung liefert dir Informationen. Sie sagt noch nichts darüber aus, was davon deine Verantwortung ist.

Du denkst noch einmal über das Gespräch nach, weil du gründlich bist.

Du wägest deine Entscheidung erneut ab, weil du verantwortungsvoll führst.

Du versuchst, die Spannung im Team zu lösen, weil dir ein gutes Miteinander wichtig ist.

Du fängst auf, was ein Mitarbeiter gerade nicht tragen kann, weil du Menschen nicht hängen lässt.

Du erklärst noch einmal, weil du möchtest, dass deine Entscheidung verstanden wird.

Und vielleicht stimmt das alles.
Die interessantere Frage ist: Könntest du es auch lassen?

Kennlerngespräch
Box Coaching Hamburg
illu Hochsensibel in Führung Schmetterling

Hochsensibel Coaching

Selbstführung

Verantwortungsbewusstsein oder inneres Müssen?

Von außen kann beides gleich aussehen.
Der Unterschied liegt darin, was dich von innen führt.

Wenn du dich frei dafür entscheidest, ein Gespräch noch einmal zu führen, ist das etwas anderes, als wenn du innerlich keine Ruhe findest, bis die Spannung geklärt ist.

Wenn du einen Mitarbeiter unterstützt, weil es deine Führungsaufgabe ist, ist das etwas anderes, als seine Überforderung nicht aushalten zu können.

Wenn du eine Entscheidung überprüfst, weil neue Informationen vorliegen, ist das etwas anderes, als sie infrage zu stellen, weil jemand enttäuscht von dir ist.

Box Coaching Hamburg
Susanne Willke Hochsensibel Coaching Hamburg, Wendland, Online
Illu Meditation Coaching Hamburg

Du musst nicht lernen, weniger wahrzunehmen.

Deine feine Wahrnehmung ist nicht das, woran wir arbeiten.
Wir schauen auf das, was danach geschieht.
Was interpretierst du?
Was übernimmst du?
Wo fühlst du dich verantwortlich?
Wo wird aus einem Wahrnehmen ein inneres Müssen?

In meinem Coaching machen wir sichtbar, was dich in diesen Momenten unbewusst führt. Wir unterscheiden zwischen dem, was tatsächlich zu deiner Verantwortung als Führungskraft gehört und dem, was du längst automatisch zu deiner Verantwortung gemacht hast.
Denn das Ziel ist nicht, härter zu werden. Das Ziel ist, frei entscheiden zu können, was du mit dem machst, was du wahrnimmst.

Mein Coaching richtet sich an hochsensible Führungskräfte und Menschen mit Führungsverantwortung in Hamburg, im Wendland und online, die viel wahrnehmen und lernen wollen, sich darin selbst zu führen.

Kennlerngespräch

FAQ

Gerade dann kann Coaching sinnvoll sein.

Du musst weder in einer Krise stecken noch beruflich scheitern, um genauer hinzuschauen. Vielleicht führst du erfolgreich, triffst Entscheidungen und wirst von anderen als souverän erlebt. Und trotzdem kostet dich manches mehr Kraft, als es müsste.

Entscheidend ist nicht, ob du funktionierst. Die interessantere Frage ist:
Wie viel von dem, was du täglich trägst, müsstest du tatsächlich tragen?

Im Coaching schauen wir nicht danach, was mit dir nicht stimmt. Wir machen sichtbar, was dich unbewusst Kraft kostet und wo du längst automatisch reagierst, obwohl du heute anders entscheiden könntest.

Vielleicht weißt du es längst. Vielleicht vermutest du es nur. Für unsere gemeinsame Arbeit musst du dich zunächst nicht eindeutig als hochsensibel einordnen.

Interessanter ist, wie du deinen Alltag erlebst: Nimmst du Stimmungen und Zwischentöne sehr schnell wahr? Beschäftigen dich Gespräche länger? Registrierst du Veränderungen früh? Denkst du viele mögliche Auswirkungen gleichzeitig mit?

Dann schauen wir nicht nur darauf, dass du viel wahrnimmst, sondern vor allem darauf, was diese Wahrnehmung in dir auslöst.
Denn genau dort beginnt Selbstführung.

Sie kann eine große Stärke sein.

Du erkennst möglicherweise früher als andere, was Menschen brauchen, wo Spannungen entstehen oder was in einer Situation nicht ausgesprochen wird.
Doch eine Fähigkeit wird nicht allein dadurch zur Führungskompetenz, dass du sie besitzt.

Entscheidend ist, ob du deine Wahrnehmung nutzen kannst oder ob sie beginnt, dich zu steuern.

Wenn jede wahrgenommene Spannung innerlich zum Auftrag wird, jedes Unwohlsein eines Mitarbeiters bei dir landet oder die Reaktion anderer deine Entscheidungen beeinflusst, kostet dieselbe Fähigkeit plötzlich Kraft.

Im Coaching geht es deshalb nicht darum, dir deine Sensibilität abzutrainieren. Es geht darum, sie bewusst einsetzen zu können.

Vielleicht. Doch „Du musst dich besser abgrenzen“ greift mir häufig zu kurz.
Mich interessiert zuerst: Warum ist das, wovon du dich abgrenzen möchtest, überhaupt so weit in deinen inneren Verantwortungsbereich hineingekommen?

Wenn du die Enttäuschung eines Mitarbeiters wahrnimmst, bedeutet das noch nicht, dass du sie beseitigen musst.

Wenn jemand mit deiner Entscheidung unzufrieden ist, bedeutet das nicht automatisch, dass die Entscheidung falsch ist.

Deshalb arbeiten wir nicht nur an Grenzen. Wir arbeiten an deiner Fähigkeit zu unterscheiden:
Was nehme ich wahr? Was gehört zu mir? Was gehört zum anderen? Und was ist tatsächlich meine Verantwortung?

Eine klare Grenze ist dann nicht mehr nur Technik. Sie wird zur Folge innerer Klarheit.

Stell dir eine unbequeme Frage:

Kannst du aufhören?

Du kannst eine Entscheidung sorgfältig prüfen und danach innerlich ruhig sein, obwohl jemand anderer Meinung ist.

Oder du prüfst sie immer wieder, weil du die Unzufriedenheit, Unsicherheit oder mögliche Ablehnung eines anderen nicht stehen lassen kannst.

Von außen kann beides nach Gründlichkeit aussehen.

Innerlich ist es etwas völlig anderes.

Genau solche Unterschiede machen wir im Coaching sichtbar. Nicht, um jede deiner Eigenschaften zu psychologisieren, sondern damit du erkennst, wo du frei entscheidest und wo ein altes inneres Müssen entscheidet.

Nein.

Wir suchen nicht in deiner Vergangenheit nach Problemen, nur weil sie Vergangenheit ist.

Wir beginnen bei dem, was heute geschieht.

Bei einer Entscheidung, die dich nicht loslässt. Bei einem Mitarbeiter, dessen Verhalten dich beschäftigt. Bei einem Konflikt, den du vermeidest. Bei dem Moment, in dem du wieder mehr Verantwortung übernimmst, als eigentlich deine ist.

Wenn wir dabei auf ein Muster stoßen, schauen wir dorthin, wo es entstanden ist, wenn das für die Entwicklung relevant ist.

Du musst deine Vergangenheit nicht endlos verstehen.

Du solltest verstehen, was davon heute noch dein Handeln bestimmt.

Ich gebe dir nicht einfach das nächste Führungsinstrument für ein Problem, das tiefer liegt.

Du kannst Kommunikationstechniken beherrschen und trotzdem Konflikte vermeiden. Du kannst Delegation gelernt haben und trotzdem wieder Aufgaben übernehmen. Du kannst wissen, wie klare Führung funktioniert und trotzdem an einer Entscheidung zweifeln, sobald du die Enttäuschung deines Gegenübers wahrnimmst.

Dann fehlt dir nicht das Wissen.

Dann steht etwas zwischen deinem Wissen und deinem Handeln.

Genau dort arbeite ich mit dir.

Wir verbinden konkrete Führungssituationen mit dem, was innerlich in dir geschieht. Damit du nicht nur weißt, wie du führen möchtest, sondern zunehmend frei genug wirst, es auch zu tun.

Nein. Genau darum geht es nicht.

Du sollst nicht weniger wahrnehmen, weniger mitfühlen oder Menschen plötzlich egal finden.

Ich möchte, dass du unterscheiden kannst:

Ich verstehe dich. Und ich muss es nicht für dich lösen.

Ich sehe deine Enttäuschung. Und meine Entscheidung kann trotzdem richtig sein.

Ich nehme deinen Widerstand ernst. Und ich muss mich deshalb nicht selbst infrage stellen.

Empathie und Klarheit schließen sich nicht aus.

Für mich beginnt reife Führung dort, wo du beides gleichzeitig halten kannst.

Nicht daran, dass ich dir verspreche, alle Antworten zu haben.

Und auch nicht daran, dass ich dir nach einem Kennenlerngespräch sage, was du alles verändern solltest.

Entscheidend ist, ob du im Gespräch merkst: Hier kann ich ehrlich hinschauen. Auch auf das, was ich bisher für selbstverständlich gehalten habe.

Ich arbeite klar, tief und sehr individuell. Ich stelle Fragen, die nicht immer bequem sind. Ich schaue mit dir hinter das sichtbare Verhalten und wir bleiben nicht beim Verstehen stehen. Entscheidend ist, was sich dadurch in deinem Alltag und deiner Führung verändert.

Du musst dafür nicht wissen, wo dein eigentliches Thema liegt.

Genau das finden wir gemeinsam heraus.

Und dann kannst du entscheiden, ob du diesen Weg mit mir gehen möchtest.